﻿{"id":1830,"date":"2019-12-02T21:24:25","date_gmt":"2019-12-02T21:24:25","guid":{"rendered":"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=1830"},"modified":"2025-09-11T09:19:08","modified_gmt":"2025-09-11T09:19:08","slug":"networking","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=1830","title":{"rendered":"NETWORKING"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<h1 class=\"entry-title\"><img decoding=\"async\" class=\"details-image\" style=\"font-size: 16px;\" draggable=\"false\" src=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Instr-Mix-2-1-1024x575.jpg\" alt=\"\" \/><\/h1>\n<\/header>\n<p>jetzt neu:<br \/>\n<strong>AGs in der Frizu Lounge<br \/>\n<\/strong>Aktions- und Gespr\u00e4chsgruppen<\/p>\n<p><strong>AG Klassismus im Kulturbereich<\/strong><br \/>\n<strong>AG Frauen* und Queers im Kulturbetrieb<\/strong><br \/>\n<strong>AG Amateur-Kultur<\/strong><br \/>\n<strong>AG Kultur als Beruf<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus den verschiedenen Workshops und Diskussionsabenden heraus ist die Idee zu unterschiedlichen AGs in der Frizu Lounge entstanden. Die Aktions- und Gespr\u00e4chsgruppen bieten die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber die entsprechenden Themen auszutauschen und gegebenfalls entstehende Ideen umzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AG Klassismus im Kulturbereich<br \/>\n<\/strong>Die Fragestellung, ob Aldi-Kassiererinnen die Oper besuchen, erregte vor Kurzem die Debatten. Als Argument und Ausrede f\u00fcr starke K\u00fcrzungen im Kulturbereich ist das doof. Aber was ist dran an dem Argument? Wieviel Aldi-Kassiererinnen gehen denn wirklich in die Oper? Und wie viele fallen nach einem langen Arbeitstag einfach auf ihr Sofa? Und ist der Kulturbetrieb nicht wirklich ganz sch\u00f6n b\u00fcrgerlich? Warum etwa herrscht im Theaterbereich eine solch starke Abgrenzung zum Boulevard-Theater und zum Musical? Warum gibt es bei der Gema nach wie vor noch die veralteten Kategorien E- und U-Musik? Und wie viele Leute, die bei einem Jazz-Konzert zuh\u00f6ren, haben keinen Uni-Abschlu\u00df?<\/p>\n<p>In der AG Klassismus im Kulturbereich tauschen wir uns dar\u00fcber aus, wie Menschen und Themen der &#8222;unteren&#8220; Schichten abgewertet und ausgeschlossen werden. Wir entwickeln Ideen, wie ein Kulturbetrieb f\u00fcr Alle aussehen k\u00f6nnte, in dem sich viele unterschiedliche Herk\u00fcnfte wiederfinden k\u00f6nnen und gucken, ob wir da schon mal was umsetzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Offen f\u00fcr alle am Thema Interessierten, aber vor allem f\u00fcr Leute, deren Eltern nicht studiert haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AG Frauen* und Queers im Kulturbetrieb<\/strong><br \/>\nFrauen* und Queers im Kulturbetrieb &#8211; Zwischen Exotisierung und struktueller Benachteiligung<br \/>\nFrauen* und Queers im Kulturbetrieb sind zwar oft die bunten und &#8222;sch\u00f6nen&#8220; Blickf\u00e4nge. Generell ist der Betrieb aber stark hetero-cis-m\u00e4nnlich beherrscht. Die Netzwerke laufen, egal in welchem Bereich, oft \u00fcber klassische &#8222;Jungs-Connections&#8220;. Frauen* und Queers versuchen sich in dem Feld zu etablieren, bringen dabei ihre eigene Identit\u00e4t ein und versuchen in bestehende Netzwerke vorzudringen. Gleichzeit erscheint es aber auch sinnvoll, eigene Strukturen und Formate zu erschaffen. Warum muss es beispielsweise immer eine B\u00fchne sein? <a href=\"https:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=31\">Ist B\u00fchne per se nicht patriachal?<\/a> Selbstdarstellung, Hierachie, &#8222;K\u00fcnstler-Genie&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>In der AG Frauen* und Queers im Kulturbetrieb wollen wir \u00fcber all diese Dinge reden und nach Formaten suchen, die uns gefallen.<\/p>\n<p>Offen f\u00fcr alle am Thema Interessierten, vor allem aber f\u00fcr Frauen* und Queers.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AG Amateur-Kultur<\/strong><br \/>\nBeitr\u00e4ge in den Kultur- und Feuilleton-Seiten der Zeitungen berichten in der Regel von professionellen Kultur-Veranstaltungen. Dies sei allen professionellen Kultur-Schaffenden geg\u00f6nnt; es ist ja eh hart genug in diesem Berufsfeld (s. AG Kultur als Beruf). Doch zeichnet sich die Kultur-Landschaft ja auch dadurch aus, wie sogenannte Laien selbst aktiv sind. Und dies eben nicht nur als passiv konsumierend, sondern selbst t\u00e4tig. Leider finden derartige Formate au\u00dferhalb von Subkulturen wenig Anerkennung. Auch ist eine Unterscheidung in &#8222;Laien&#8220; und &#8222;Profis&#8220; nicht immer m\u00f6glich und sinnvoll. Einige Laien-Formate wie der &#8222;Gesangsverein&#8220; oder das &#8222;Laien-Orchester&#8220; stehen au\u00dferdem eher im Kontext von r\u00fcckw\u00e4rts gewandten Ideen.<\/p>\n<p>In der AG Amateur-Kultur entwickeln wir Ideen, wie eine lebendige, fortschrittliche Amateur-Kultur gestaltet werden kann, die nicht zwangsl\u00e4ufig den Ideen und Konzepten der professionellen Szenen hinterl\u00e4uft, sondern gerade aus dem Amateur-Blickwinkel anerkennenswerte Inspiration und Bereicherung f\u00fcr den Kulturbereich sein kann.<\/p>\n<p>Offen f\u00fcr alle am Thema Interessierten, egal ob Amateur*in oder Profi, derzeit selbst aktiv oder eher passiv.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AG Kultur als Beruf<br \/>\n<\/strong>Kultur als Beruf kann sehr bereichernd sein, aber auch sehr anstrengend. Geldsorgen, viel Orga-Kram, Happy Smiling, auch vor Kolleg*innen. Und was ist, wenn mensch dann mal krank wird? Langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit im Kultur-Bereich fordert seinen Zoll. Wenige sind sorgenfrei erfolgreich, die meisten m\u00fcssen ganz sch\u00f6n rackern.<\/p>\n<p>In der AG Kultur als Beruf wollen wir uns auch den Schatten-Seiten unseres Berufs zuwenden. Die AG soll ein Ort sein, wo Raum f\u00fcr Zweifel, \u00dcberforderung und Genervtheit ist. Gemeinsam wollen wir uns best\u00e4rken und Freude an unserem Beruf pflegen.<\/p>\n<p>Offen f\u00fcr alle am Thema Interessierten, aber vor allem f\u00fcr Leute, die Kultur als Beruf haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Termine nach Absprache.<\/p>\n<p>Bei Interesse bitte eine Mail mit einer kurzen Selbstbeschreibung an <strong>frizu@gmx.de<\/strong> senden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die FRIZU_LOUNGE ist ein Ort der Vernetzung f\u00fcr Musiker_innen und Interessierte.<\/p>\n<p>Neben den AGs bieten daf\u00fcr auch <a href=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=37\">KONZERTE<\/a>, <a href=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=4\">SESSIONS<\/a>, <a href=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=21\">WORKSHOPS<\/a>, <a href=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=6\">BANDS<\/a> und <a href=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=31\">DISKUSSION<\/a>s-Abende Gelegenheit.<\/p>\n<p>Neue und weitere Ideen, Kooperations- und Konzertanfragen gerne an Malu F\u00f6rschl.<\/p>\n<div class=\"o9v6fnle cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql\">Die Frizu Lounge ist au\u00dferdem auf der Suche nach Kooperationen mit Gruppen oder Einzelpersonen, um Ideen f\u00fcr Projekte w\u00e4hrend und nach der Pandemie zu schmieden, z.B.:<br \/>\n\u2013 Musik(machen) im \u00f6ffentlichen Raum<br \/>\n\u2013 Verbindung von Musik und gesellschaftlichen \/ politischen Themen<br \/>\n\u2013 Verbindung von Musik und Theater, Performance, u.\u00e4.<br \/>\n\u2013 Online-Formate<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"o9v6fnle cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql\">Gerne Kontakt aufnehmen:\u00a0<a href=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=107\">frizu@gmx.de \u2013 Tel: 030-34764918 \u2013 Mobil: 0176-20332076<\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>jetzt neu: AGs in der Frizu Lounge Aktions- und Gespr\u00e4chsgruppen AG Klassismus im Kulturbereich AG Frauen* und Queers im Kulturbetrieb AG Amateur-Kultur AG Kultur als Beruf &nbsp; Aus den verschiedenen Workshops und Diskussionsabenden heraus ist die Idee zu unterschiedlichen AGs in der Frizu Lounge entstanden. 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