﻿{"id":31,"date":"2015-11-29T01:35:22","date_gmt":"2015-11-29T01:35:22","guid":{"rendered":"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=31"},"modified":"2024-09-02T07:49:15","modified_gmt":"2024-09-02T07:49:15","slug":"monats_special","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/frizu.de\/wp\/?page_id=31","title":{"rendered":"DISKUSSION"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><img decoding=\"async\" class=\"details-image\" draggable=\"false\" src=\"http:\/\/frizu.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WP_20170925_11_59_44_Pro-1024x575.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\n<p>Musik ist immer eingebettet in einen gesellschaftlichen Kontext. In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden widmen wir uns in einer Diskussion verschiedenen Themen rund um Musik und wenn es passt, wandeln wir direkt die Inhalte der Diskussion in aktives Musikmachen um. Eine Diskussionsveranstaltungen \u00fcber und mit Musik.<\/p>\n<p><strong>Montag 14. Oktober 2024, 19Uhr: <\/strong><strong>Diskussionsabend 1920er Jahre<\/strong><br \/>\nKultureller und gesellschaftlicher Aufbruch der 1920er Jahre \u2013 Inspiration f\u00fcr Gegenwart und Zukunft, oder \u00f6de Retro?<\/p>\n<p>Lange Zeit galten die 1920er Jahre klischeehaft als das &#8222;Goldene Zeitalter&#8220; und wurden in\u00a0\u00f6de-aufgeregter Performance reaktiviert. In letzter Zeit wird die R\u00fcckschau\u00a0aber vermehrt auch wieder als Warnung gesehen, dass gesellschaftlicher R\u00fcckschritt jederzeit passieren kann und zum Teil derzeit ja\u00a0passiert. Anhand musikalischer Protagonist*innen\u00a0der Zeit wie Claire Waldorf oder Hanns Eisler wollen wir uns an diesem Abend dar\u00fcber austauschen, welchen Beitrag der Musik- und Kulturbereich leisten kann, damit emanzipatorische Entwicklungen weiter vorangehen k\u00f6nnen und was das f\u00fcr die heutige Zeit bedeuten kann.<\/p>\n<p align=\"left\">Mit Voranmeldung! Meldet Euch bitte sp\u00e4testens 7 Tage vorher an.<\/p>\n<p align=\"left\">Auf eine anregende Diskussion freut sich die Frizu Lounge.<br \/>\nDiskussion in deutscher Lautsprache, Fl\u00fcster\u00fcbersetzung in Englisch m\u00f6glich.<br \/>\nDer Diskussionsabend ist kostenfrei, Spenden f\u00fcr die Raummiete sind willkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vergangene Diskussionsabende:<\/p>\n<p align=\"left\">Di. 5. M\u00e4rz 2024<br \/>\nDiskussionsabend zum Frauen*Tag:<br \/>\n<strong>Kritik der B\u00fchne aus queer-feministischer Perspektive<br \/>\n<\/strong>Ist &#8222;B\u00fchne&#8220; an sich nicht ein patriachaler Ort?<br \/>\nWie k\u00f6nnten fortschrittliche, gemeinschaftliche Formen des Musikmachens etabliert werden?<br \/>\nEine queer-feministische Strategie im Musikbereich ist, mehr Queers und Frauen* auf die B\u00fchnen zu bringen. Solange B\u00fchnen eine derart wichtige Rolle im kulturellen Leben spielen, ist dies sicher sinnvoll. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage, ob die &#8222;B\u00fchne&#8220; an sich nicht ein patriachaler Ort ist. Der B\u00fchnenrand teilt in oben und unten, in aktiv und passiv. Er \u00fcbersch\u00fcttet die oben Stehenden mit &#8222;falscher&#8220; Anerkennung und st\u00e4rkt hierachische Strukturen. Eher gemeinschaftliche Musikformen finden sich allerdings leider oft eher in r\u00fcckw\u00e4rts-gewandten Formen (Stichwort: Gesangsverein). Wie k\u00f6nnten jedoch fortschrittliche, gemeinschaftliche Formen des Musikmachens etabliert werden? Gibt es dazu Anregungen aus den 1920er Jahren? Welche Formen werden in der Frizu Lounge bereits gepfelgt und wie k\u00f6nnten diese weiterentwickelt werden?<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Do.\u00a019. M\u00e4rz 2020<strong><br \/>\nSchlager und Klassismus<br \/>\n<\/strong>Klassismus bezeichnet Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und richtet sich \u00fcberwiegend gegen Angeh\u00f6rige einer \u201eniedrigeren\u201c Sozialen Klasse. Auch beim Umgang mit dem Musikgenre Schlager lassen sich derartige\u00a0 Abwertungen herauslesen. \u00c4sthetische Kritiken auf der musikalischen Ebene verschleiern dabei oft Vorbehalte, die auf ganz au\u00dfermusikalischen Ebenen bestehen. Wie tr\u00e4gt Musikgeschmack zur Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Gr\u00e4ben bei? Und warum ist Schlagerh\u00f6ren etwas, das manche Menschen lieber heimlich tun?\u00a0Dar\u00fcber wollen wir an diesem Abend reden.<br \/>\nDiskussion in deutscher Lautsprache, Fl\u00fcster\u00fcbersetzung in Englisch m\u00f6glich.<br \/>\nleider abgesagt<\/p>\n<p>Do.\u00a027. Februar 2020<strong><br \/>\nExperimentelle Musik und Politik<br \/>\n<\/strong>Der Free Jazz der 70er Jahre war verbunden mit dem Aufbruch der politischen Ideen dieser Zeit. Die Idee der Revolutionierung des musikalischen Materials stand im Zusammenhang mit der Idee der Ver\u00e4nderung der Gesellschaft. Auch fr\u00fchere und aktuelle Formen experimenteller Musik sehen sich teilweise in diesem Kontext.<br \/>\nKann ein Infragestellen musikalischer Normen auch andere gesellschaftliche Normen in Frage stellen? Bleibt das Agieren nur im Konzertsaal oder kann es dar\u00fcber hinaus wirken? Emanzipatorische Praxis oder abgehobene Kunst?<br \/>\nDiskussion in deutscher und englischer Lautsprache<\/p>\n<p>Donnerstag 23. Januar 2020<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Politische Musik?<\/strong><br \/>\nWann ist Musik politisch?\u00a0Wie kann politische Musik aussehen? Ist nicht jede Musik politisch?\u00a0Wer soll und kann durch die Musik angesprochen werden? Und was heisst das f\u00fcr die Musik, und die Texte? Welcher\u00a0Umgang kann f\u00fcr die\u00a0typischen Dingen des Musikbetriebs\u00a0gefunden werden\u00a0(Selbstvermarktung, Genderstereotype, \u201eQualit\u00e4tsstandarts\u201c)? Kann und soll der Gegensatz B\u00fchne\/Publikum aufgeweicht werden? Wie k\u00f6nnen progressive kollektivere Formen des Musikmachens realisiert werden?<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Donnerstag 29. August 2019<br \/>\n<\/span><b>MUSIK und ALLTAG<br \/>\n<\/b>Wann h\u00f6re ich Musik? Auf welchen Kan\u00e4len? Oder Live? Bei welchen Veranstaltungen? (Wann) Mache ich selbst Musik? Wann bezahle ich daf\u00fcr? Wann bezahle ich daf\u00fcr nicht? Und was ist \u00fcberhaupt Musik?<br \/>\nAuftaktveranstaltung zur Diskussionsreihe rund um Musik.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Donnerstag 19. September 2019<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\"><b>MUSIK und KLASSE<br \/>\n<\/b><\/span><span class=\"s1\">Derzeit wird wieder vermehrt von Klasse gesprochen. Macht es Sinn, diesen Begriff zu benutzen? Wie wirkt das Herkunftsmilieu auf den Umgang mit Musik? Wie wird Gesellschaft auch mit Hilfe des Musikbetriebs strukturiert? Wie wird Identit\u00e4t best\u00e4rkt? Und wer profitiert davon?<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Donnerstag 24. Oktober 2019<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\"><b>MUSIK und GENDER<br \/>\n<\/b><\/span><span class=\"s1\">Rockb\u00fchnen voll mit M\u00e4nnern. Dirigierpulte ebenso. Gleiches Bild an den Schaltstellen und in den Subkulturen. Frauen* d\u00fcrfen dann mal singen, und gern tanzen. Queers m\u00fcssen sch\u00f6n bunt sein. &#8211; STOP! Zeit f\u00fcr neue Zeiten, oder?<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Donnerstag 21. November 2019<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\"><b>MUSIK und QUALIT\u00c4T<br \/>\n<\/b><\/span><span class=\"s1\">Was ist musikalische Qualit\u00e4t? Und wer bestimmt das? Und warum? Wann gef\u00e4llt (mir) Musik? Was ist \u201egute\u201c Musik (f\u00fcr mich)? Wann f\u00fchle ich mich \u201egut\u201c mit Musik? Und was war das \u00fcberhaupt gleich nochmal, das \u201egute\u201c Leben?<\/span><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musik ist immer eingebettet in einen gesellschaftlichen Kontext. In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden widmen wir uns in einer Diskussion verschiedenen Themen rund um Musik und wenn es passt, wandeln wir direkt die Inhalte der Diskussion in aktives Musikmachen um. Eine Diskussionsveranstaltungen \u00fcber und mit Musik. Montag 14. 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